Einer fünfköpfigen Familie wurde Ihre Wohnung zu klein und sie suchte sich eine neue Wohnung.
Man fand eine schöne Wohnung, deren Mieter nach eigener Auskunft und nach Auskunft des potentiellen Vermieters zum ersten des nächsten Monats gekündigt haben.

Kurz vor dem Termin teilten die Mieter der großen Wohnung mit, dass sie noch keine Bleibe gefunden haben und um Fristverlängerung bitten.
Der Betrachter fragt sich, wie kann das sein, dass jemand eine Wohnung kündigt und noch keine neue hat. Die Familie machte sich an Nachforschungen und fand heraus, dass es sich um Sozialbetrug handelt.

In der fraglichen Wohnung war ein Familienmitglied ausgezogen, dadurch wurde die Wohnung nach Kalkulation der Arge zu Groß.
Die Mieter bekamen die Auflage, zu kündigen und eine neue Wohnung zu suchen.

Also wurde die Wohnung gekündigt und von der ARGE die Aussage eingeholt, die zu hohe Miete solange zu zahlen, bis man eine kleinere Wohnung gefunden hat.

Natürlich wurde keine Wohnung gesucht. Die Vermieterin hat aber aufgrund der Kündigung wirtschaftlich handeln müssen und Nachmieter gesucht.

Um allen Parteien gerecht zu werden hatte die Vermieterin der gekündigten Familie sogar Ersatzwohnungen geboten, die jedoch aus geschlagen oder noch nicht einmal besichtig wurden.

Aus diesem Verhalten wird klar, wessen Geistes Kind die gekündigten Mieter sind.

Nun zum Irrsinn. Die Arge hat zwar eine Zusage geben, die zu hohe Miete zu zahlen bis eine passende Wohnung gefunden ist aber sie hat keine Frist gesetzt und verlangt keinen Nachweis über die Wohnungssuche.

Der betroffenen Mieter lässt sich einen Dummen angehen, da er ja keinen Druck hat, und die neuen Mieter sind die gekniffenen, da ihnen die Händegebunden sind. Die Vermietrin hat auch keine wirklich Handhabe, da lediglich das Rechtsmittel der Räumungsklage zur Verfügung steht, und so etwas dauert in unserer Rechtsgesellschaft.

Sicher ist ein guter Mieterschutz wichtig, und auch der Mieträumungs- und Kündigungsschutz.

Aber kann es sein, dass diese Gesetze auch greifen, wenn der Mieter selber seinen Auszug beurkundet hat und wenn es auch zu Lasten des Staates geht, der ja offensichtlich noch nicht einmal eine Kontrolle seiner Anordnungen für nötig hält?

Möge jeder darüber selber urteilen.